Die ersten Tage mit dem
Nokia 9300


24.01.2005
Nach der Datenübertragung steht bei den Jahrestagen das Jahr auf minimal 1980. Sagte ich ja schon und ist bei den Damen sicher gerne gesehen, dass niemand älter als 25 (von heute gerechnet) ist. Scheint aber daran zu liegen, dass der Kalender im 9300 frühestens am 01.01.1980 beginnt. Versucht man ein Datum einzugeben das kleiner als der 01.01.1980 ist, behauptet der Commi, es sei ein ungültiges Datum.
Die Jahrestage kann man aber auf ein früheres Datum einstellen und die Berechnung der Jahre (z.B. zur Anzeige des Alters) funktioniert im Kalender. Hat man eine   Erinnerung für den Tag eingestellt, wird das Datum dann auch korrekt auf dem Außendisplay angezeigt, im Innendisplay interessanterweise aber nicht, dort erscheint dann immer 1980 als frühestes Jahr.

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25.01.2005
Anders als die Telefonschnittstelle verfügt die Communicationsschnittstelle nicht über einen Ein-/Ausschalter. Sie läuft einfach immer. Beim Deckelöffnen schaltet sich das Display ein, beim Schließen wieder aus. Nimmt man den Akku raus, bootet sich der Commi selber und ist mit den zuletzt eingegebenen Daten wieder aktiv. Stellt sich die Frage, wie man ihn zurück setzt. Eine Menüfunktion dafür gibt es nicht und selbst das Abklemmen des Akkus für über eine Stunde lässt (Gott sei dank) die Daten nicht ins Nirwana gehen (ob das Zufall ist oder er nur so eine lange Backupstromversorgung hat, weiß ich noch nicht).
Nach einigem Suchen bin ich im Netz fündig geworden. Der 9500 kann über die Tastenkombination "Strg" + "Shift" + "F" beim Booten formatiert werden. Man muss allerdings schnell sein, denn die Kombination klappt nur während der Schriftzug "Nokia" beim Booten angezeigt wird. Kommen die Nokiahände zum Vorschein ist es schon zu spät.
Ist der Commi vorher mit einem Sicherheits- bzw. Sperrcode versehen worden, so vergisst er diesen auch beim Formatieren nicht und verlangt ihn zum Freischalten. Stellt sich nur noch die Frage, was passiert, wenn man den selber nicht mehr weiß ...

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26.01.2005
Apropos Sperrcode. Stellt man über die Systemsteuerung die automatische Aktivierung des Sperrcodes nach Zeit ein, kann mit einem Tastendruck von außen das 9300 gesperrt werden. Dazu nur noch die rechte Menütaste vom Telefonteil mit der Funktion "Sperren" belegen und schon reicht ein Druck und das Ding ist dicht.
Nutzt man die automatische Aktivierung nach Zeit nicht, muss am Telefonteil nach dem Drücken der Funktionstaste "Sperren" noch der Sperrcode eingegeben werden.
Übrigens: Wird der Sperrcode mit der Innentastatur eingegeben, werden automatisch die Tasten des Telefons gesperrt (wie "Menü" + "*").
Zusätzlich verfügt der Commi noch über eine Zeitsteuerung bei der Eingabe. Nach fünf Falscheingaben des Sperrcodes erscheint die Meldung "Sperrcode zurückgewiesen. Warten Sie 5 Minuten und versuchen Sie es dann erneut". Das soll einen potentiellen Codeknacker das Leben schwerer machen.

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29.01.2005
Die eMail-Einstellung für GMX-Konten klappt problemlos. Auch für die POP3-Postfächer meiner eigenen Domain, kein Problem. Lediglich (wie zu erwarten) mit T-Online geht es nicht so einfach.
Zwar bietet T-Online die Abfrage über POP3 an, dies aber nicht ohne Zusatzkosten (für was zahle ich eigentlich meine monatlichen Entgelte?). Für den MDA von T-Mobile gibt es Konfigurationseinstellungen, mit denen der Abruf eines T-Online Accounts möglich ist (selber mal ausprobiert und klappt), diese Einstellungen sind aber irgendwie nicht auf den Commi zu kriegen. Was also tun?
T-Mobile bietet einen eigenen eMail-Dienst an, das t-email. Besonderheit dabei: Hier kann auch ein POP3-Sammeldienst eingerichtet werden. Will heißen, man kann eMail-Accounts anderer Anbieter mittels t-email einsammeln und abrufen.
Eigentlich steht auf der Einführungsseite auch, dass T-Online-Konten damit nur abgerufen werden können, wenn auch der POP3-Zugang (kostenpflichtig) freigeschaltet ist. Ich habe es trotzdem mal ausprobiert und gestaunt, es klappt nämlich.
Zwar kommen zeitlich nicht sofort alle eMail aus dem Account zur Anzeige, aber es klappt und vor allem ohne zusätzliche Kosten.
Bei den Einstellungen kann man festlegen, ob man eine Kopie behalten will (im Originalpostfach bleibt dann die Nachricht erhalten) oder nicht.
Außerdem kann man das Sammeln mit einem Klick ein- bzw. ausschalten und muss dazu nicht immer die Einstellungen erneut eingeben. Einfach aber wirkungsvoll.
Dazu muss ich allerdings noch anmerken, dass ich das Komfortpaket von T-Online nutze, also drei eMail-Adressen, mehr Platz und die Virensoftware per monatlichen Gebühren nutze. Will man dabei alle drei eMail-Adressen mit nur einem Zugang abrufen, muss man die Eingang- und Ausgangsserver anders einstellen. Ob dies evtl. eine Voraussetzung für den Abruf mittels t-email ist kann ich allerdings nicht nachvollziehen.

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30.01.2005
Bei einem wichtigen Termin heute Morgen kommt es darauf an, dass das Handy nicht losklingelt bzw. ein Benachrichtigungston zu hören ist. Dafür soll doch eigentlich das Profil "Offline" nützlich sein, oder?
Also einfach aktiviert und nach dem Termin wieder umschalten auf "Allgemein".
Das Telefonteil lässt sich nicht so einfach durch den Einschalter aktivieren, es erscheint auf dem Display der Hinweis: "Offline-Profil deaktivieren". Das geht erst an der Communicator Schnittstelle und erst nach der Eingabe des Sperrcodes. Über das Menü lässt sich das Profil deaktivieren und nach einer Bestätigung geht der Commi auf "Allgemein". Jetzt erst kann das Telefonteil eingeschaltet werden.
Was ist also der Unterschied zwischen dem Offlineprofil und dem reinen Ausschalten der Telefonschnittstelle?
Wer nur das Telefon ausschaltet, der lässt weitere Benachrichtigungstöne unverändert. Wecker, Tasten- und Hinweistöne erfolgen mit der eingestellten Lautstärke. Zudem sind Infrarot- und Bluetoothverbindungen ohne weiteres noch möglich. Der Commi kann also auch weiterhin senden und empfangen.
Beim Offlineprofil wird ebenfalls das Telefonteil abgeschaltet aber auch zusätzlich Infrarot und Bluetooth deaktiviert. Gleichzeitig werden die Töne beim Commi auf definierte Werte gesetzt (die Profilanpassung ist nur bei wenigen dieser Werte möglich). Außerdem sperrt der Commi sich sofort mit dem Sicherheitscode (so das Telefonteil eingeschaltet war).
Wird das Offlineprofil ausgeschaltet, wird das vorher eingestellt Profil wieder aktiv und Bluetooth, falls vorher ebenfalls eingeschaltet gewesen, jetzt auch wieder aktiv. Das Telefonteil muss danach noch manuell gestartet werden.
Es hat also gewichtige Unterschiede zwischen dem einfachen Ausschalten des Telefons und dem Aktivieren des Offline-Profils.

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01.02.2005
Bisher habe ich in der Arbeit die Profile immer manuell von "Allgemein" auf "Meeting" umgestellt. Jetzt versuche ich es mal mit "Powerprofiles" von SymbianWare (www.symbianware.com). Dazu nutze ich die Einträge im Kalender um während meiner Dienstzeit das 9300 automatisch auf leise zu stellen und nachmittags dann zurück auf laut. Dazu musste ich allerdings die Einträge meiner Arbeitszeit von "Notiz" auf "Besprechung" setzen, sonst findet Powerprofiles das Keyword "Dienst" und die dazu gehörige Zeiteinstellung nicht. Dann klappt es aber wunderbar.
Zurzeit erprobe ich noch die Testversion, die 15 Tage lauffähig ist. Die 17 Euro dafür halte ich zwischenzeitlich für gerechtfertigt, da ja nicht nur die Profile automatisch umgestellt werden. So lässt sich z.B. auch die Beleuchtung auf Dauerhaft einstellen und das jeweils für jedes Profil einzeln.

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02.02.2005
Mir fehlt irgendwie die Datenbank des Psion. Diese konnte hervorragend als Hilfedatei verwendet werden, oder gar für ganze Bücher, als Datensammlung für Ferientermine und KFZ-Kennzeichen und, und, und....
Nokia hat so was leider nicht im Serienprogramm. Daher versuche ich mal eine Datenbank namens SmallBase. Sie hat was von einer abgespeckten Accessversion. Ich versuche derzeitig einige meiner Psiondatenbanken auf SmallBase umzustellen bzw. wenigstens die eigentlichen Daten zu importieren.
Gleichzeitig versuche ich diverse Bücher und Hilfedateien im PDF-Format für den 9300 zur Verfügung zu stellen. Wobei es der Begriff Bücher nicht richtig trifft. Es handelt sich einfach um Textansammlungen, die man mittels der Psion Datenbank sehr gut und einfach verwalten konnte. So was fehlt eben einfach beim 9300.

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03.02.2005
Jetzt weiß ich auch für was eine aktuelle Sicherung nötig ist.
Ausgangslage: Ich wollte endlich mal wieder den Inhalt sichern und erhielt die Fehlermeldung, dass die Kalenderdaten von einem anderen Programm verwendet werden und somit die Sicherung nicht möglich ist.
Alle Programme waren geschlossen, jedenfalls die sichtbaren. Ich sah mich schon ein Format C: machen und die alten Daten einspielen. Das würde dann heißen, ein paar neuere Änderungen gingen verloren. Den leider kann ich trotz intensiver Suche keine aktiven Programme finden, die den Kalender sperren.
Ich entschied mich vorher noch mittels PC Suite eine Sicherung auf den PC zu versuchen. Dabei kam eine Fehlermeldung hoch, das der AgendaServer geschlossen wird. Diese Sicherung klappte aber komplett fehlerfrei. Vermutlich war trotz getrennter Verbindung PC-Nokia der Server noch aktiv geblieben und sperrte somit den Kalender.
Jetzt klappt auch die Sicherung des 9300 auf die MMC-Karte. Wenn das nicht gegangen wäre, dann wäre mein letzter Einfall noch das Format gewesen.
Dafür sind tägliche Sicherungen nützlich!

Wichtiger Nachtrag:
Inzwischen weiß ich aber, dass die ganze Arbeit nicht nötig gewesen wäre, wenn ich einfach nur PowerProfiles deaktiviert hätte. Zum Umschalten der Profile nutzt PowerProfiles logischerweise den Kalender und hält ihn im Hintergrund offen. Dadurch "hängt" dann die Sicherung. Also vor jeder Sicherung zuerst PowerProfiles und natürlich ähnliche Programme schließen, dann klappt es auch mit dem Sichern!

Man sollte grundsätzlich oft genug Sicherungen anlegen. Wer viel mit dem Commi arbeitet und etliche Programme nutzt, bekommt auch schon mal einen totalen Stillstand mit. Dann ist meist die letzte Chance nur noch Akkus raus, Kontakte kurzschließen und Commi rebooten (im schlimmsten Fall sogar mit einem Format). Gut, wer dann eine aktuelle Sicherung hat.

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04.02.2005
Zur täglichen Arbeit verwende ich einen Desktop mit Win98 und hier geht bekannterweise PC-Suite nicht. Daher muss ich zur Outlook-Synchronisation immer mein Laptop mit XP nutzen. Grundsätzlich kein Problem, ich muss halt nur mittels Netzwerkkabel die Daten auf beiden Rechnern abgleichen. Dann verbinde ich das 9300 mittels Bluetooth. Auffällig ist eigentlich, dass ich bei jeder Verbindung das Laptop mittels Codeeingabe beglaubigen muss, obwohl es als autorisiertes Gerät bereits eingetragen ist. Außerdem muss ich jedes Mal den Verbindungsmanager der PC-Suite Software bemühen, um das 9300 überhaupt zu finden. Das nervt ein wenig. In der täglichen Synch-Praxis wäre eine Kabelverbindung da sicher besser, wenn die Installation des Treibers ohne Probleme möglich ist und da habe ich ja meine Schwierigkeiten...

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05.02.2005
Heute habe ich bei der Anwendung TABELLE festgestellt, dass die Funktionen alle in englisch gehalten sind und das, wo das Betriebssystem auf deutsch läuft. Das hat den Nachteil, dass einige Formeln und Funktionen von Excel nicht richtig konvertiert werden, sie sind auf dem 9300 scheinbar einfach weg. Scheinbar daher, weil sie wieder da sind, sobald man die Tabelle zurück auf den PC holt. Der Commi nimmt sie einfach nicht zur Kenntnis. Passiert aber anscheinend nicht bei allen Funktionen. So wird z.B. "KÜRZEN" richtig in "TRUNC" übersetzt. Könnte darin liegen, dass ich bei meiner Beispieltabelle auch verschachtelte Formeln nutze, das prüfe ich noch. Jedenfalls klappt es weder bei Excel 97 noch bei 2000. Witzig ist dabei, dass die PDF-Datei der Bedienungsanleitung von Nokia die Funktionen in deutsch auflistet. Zur Übersetzung muss man dann auf die englische Anleitung zurück greifen oder auf die Seite www.pdanet.ch gehen

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06.02.2005
Bisher hatte ich gedacht, die SMS, die ich mit dem 6820 empfangen hatte sind nur noch auf dem Gerät, nicht aber mehr auf der SIM-Karte. Schließlich zeigt das 9300 diese ja auch nicht an, der Posteingang war ja leer. Durch Zufall habe ich aber bei MITTEILUNGEN im Menü den Punkt Empfangen und dort SIM-Mitteilungen gesehen. Dort sind die SMS zu finden, die sich noch direkt auf der Karte befinden. Von hier aus kann man sie verschieben oder kopieren. Das hatte ich bisher in der Anleitung schlicht überlesen...

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11.02.2005
Als Formel 1 Fan müssen natürlich die Termine der Saison 2005 im Kalender auftauchen. Dazu habe ich eine neue Kalenderdatei erstellt, in der die Renntermine mit Erinnerung und einem Farbsymbol (für den Jahresplaner erforderlich) eingetragen sind. Über "Import" können dann die Termine in den laufenden Kalender übernommen werden.

Dabei fällt mir auf, dass der Commi die eingestellten Erinnerungen beider Kalenderdateien "beobachtet". Das heißt, tritt ein Alarmereignis bei einem der Kalender auf, meldet es der Commi mit dem jeweils im Profil eingestellten Tonsignal. Wird der Alarm dann mit "Zeigen" geöffnet, zeigt der Commi allerdings immer nur den Standardkalender an, auch wenn der eigentliche Erinnerungsalarm durch eine andere Kalenderdatei entstanden ist. Nicht ganz ausgereift, aber nahe dran. Der Psion konnte das meiner Meinung nach nicht.

P.S.
Die Kalenderdatei mit allen F1-Rennen 2005 (allerdings nur die Sonntagstermine) gibt es hier. (Alle Angaben ohne Gewähr)

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14.02.2005
Heute stelle ich bei einer Synchronisation fest, dass etliche der Kontaktdaten nicht aktualisiert werden. So sind einige der auf dem Commi gelöschten Daten nach wie vor auf dem PC vorhanden und Details eines Datensatzes (ebenfalls auf dem Commi geändert) werden nicht auf dem PC synchronisiert. Mal wieder das Übliche. Beim Psion gab es das Problem nicht.

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15.02.2005
Fehlersuche war angesagt. Zum einen musste die Kalenderdatei Formel1-2005 überprüft werden. Der Import der Daten brach bei ca. 33% mit einem Fehler ab. Bei diversen Versuchen stellt sich heraus, der Commi kommt mit den Notizeinträgen einfach nicht zurecht. Bei allen importierten Terminen steht in der Notiz Müll drin. Selbst über die Menüfunktion Verschieben klappt es nicht. Da ist Potential für eine neue Version des Betriebssystems drin ;-)

Die Synchronisation der Kontaktdaten klappt interessanterweise dann, wenn die Rufnummern ohne Leerstellen aufgenommen wurde. Hat man die Rufnummer wegen der Lesbarkeit mit Leerstellen getippt, synchronisiert die PC-Suite mit dem PC nichts mehr richtig. Meiner Meinung nach eindeutig ein Bug, da er die Rufnummern ja auch anfangs so aus Outlook ausgelesen hat. So was war dem Psion völlig egal.

Aber auch was Positives soll hier stehen:
Neben RealMusik Klingeltönen kann man auch MP3- oder WAV-Dateien als Klingeltöne nutzen. Das bietet großen Freiraum für jede Art der Entfaltung.

Ich nutze den 9300 nun fast einen Monat und möchte ihn definitiv nicht mehr hergeben. Trotz der kleinen Schwächen ist er eine gute Wahl. Man braucht keinen zusätzlichen Stift für die Texteingabe. Surfen im Netz ist möglich, wenn auch nicht unbedingt komfortabel, aber bei den GPRS-Preisen kommt das ohnehin nur eingeschränkt zur Nutzung. Bilder, Präsentationen, Tabellen und Dokumente, alles (teils mit Abstrichen) kein Problem. Hier muss man einfach nur überlegen, das die nur wenige kB-großen Programme des Commi keinen Ersatz für die Megabyte(!) großen Office-Programme sein können.

Vor allem die gelungene Kombination zwischen Telefonschnittstelle, Kalender und Kontakten ist im Alltagsbetrieb hervorzuheben. Früher musste ich dafür neben einem Handy noch den Psion bzw. einen Papierkalender mitschleppen. Nun habe ich das alles mit knapp 170gr in einem Gerät. Und die Kamera vermisse ich überhaupt nicht.

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23.02.2005
Ich befinde mich mal wieder auf einer kleinen Reise. Mit dem Psion war das bisher nie ein Problem, da ich mit ihm alles dabei hatte, was ich in einem Hotel brauche. Fängt bei einer Liste der mitzunehmenden Teile an und geht über Reisedaten bis hin zum Wecker. Jetzt musste der Commi unter Beweis stellen, dass er ein adäquater Ersatz sein würde.

Die Datei "Reiseuntensilien" hatte ich zwar noch nicht überspielt, aber die Reisedaten konnten problemlos eingegeben werden. So hatte ich zu jedem Zeitpunkt einen Überblick über die Zugverbindungen und die notwendigen Umstiegsdaten. Im Notfall hätte ich sofort via Internet evtl. geänderte Verbindungsdaten abrufen können.

Einziger Wehmutstropfen das fehlende Vibrationssignal. Ich hasse es, wenn ein Handy im Zug klingelt und die Leute dann auch noch lautstark telefonieren. Ich hatte den Commi auf "Meeting" stehen und das leise Signalisieren der SMS bzw. des Anrufes störten dann während der Fahrt kaum. Allerdings war es bei der Lautstärke des fahrenden ICE auch leicht zu überhören. Hier ist die Vibration einfach umschlagbar. Schade, das der Commi das nicht an Bord hat.

Der Wecker war ebenfalls laut genug und hat mich morgens locker aus dem Schlaf geholt. Zusätzlich wirkt die Displaybeleuchtung dazu noch wie eine kleine Nachttischlampe und fordert durch das Blinken zusätzlich noch zum Aufstehen auf. Ich hatte zwar eine weitere Weckzeit eingestellt, brauchte dies aber nicht. Schließlich läßt sich das Wecksignal auch mit der Art "Erneut wecken" kurz unterbrechen.

Die Aufladung des Akkus hat für diese zwei Tage auch gereicht. Am Dienstagmorgen vor Abfahrt vollgeladen und Mittwochabend zu Hause immer noch ausreichende Ladung. Ladegerät konnte also für diese zwei Tage zu Hause bleiben.

Fazit: Der Commi ist ein guter Begleiter auf Reisen und ein Ersatz für den Psion.

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07.03.2005
Heute ist es mir gelungen meinen eMail-Account von T-Online per 9300 abzufragen. Ich war mir eigentlich sicher, dass dies gehen musste, wusste aber halt einfach nur nicht genau, an welchen Stellen welche Einstellungen vorzunehmen sind.

Grundsätzlich verhindert T-Online die POP3-Mailabfrage dadurch, dass der Zugriff unbedingt über die eigentliche T-Onlinekennung erfolgen muss. Um dennoch die POP3-Abfrage unabhängig vom Endgerät zu ermöglichen, bietet TOI einen kostenpflichtigen Zugriff auf POP3-Mail an. Richtet man aber einen zusätzlichen GPRS-Übergang auf Basis der TOI-Zugangsdaten ein und nutzt diesen Übergang für den eMail-Account, kommt man doch an die eMails. Man muss also zwei Einstellungen vornehmen, einmal den GPRS-Übergang und einmal den eMail-Account selber und dann klappt es.

Die Anleitung dazu gibt es bei T-Mobile oder gleich hier als PDF-File.

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11.07.2005
Ein großer Unterschied gegenüber dem Psion wird deutlich.
Erinnerungen bzw. Alarmierungen werden zwar pünktlich zur eingestellten Uhrzeit signalisiert. Ist man jedoch nicht in der Nähe des 9300 und reagiert deswegen nicht, dann signalisiert der Commi nicht bis der Akku leer ist. Was zwar hinsichtlich der Stromversorgung vorteilhaft ist, stellt sich zum anderen als Nachteil heraus. Da der Commi nur max. sechs mal eine Erinnerung signalisiert und zwischen den Signalisierungen die Displays jeweils in den Ruhezustand gehen, sieht der Comminutzer anschließend nichts mehr von einem eingestellten Alarm.
So verpasst man schon mal einen Geburtstag oder einen wichtigen Termin, wenn der Commi gerade mal nicht in Hörweite liegt. Beim Psion blieb nach einem Alarm wenigstens ein Hinweisfenster geöffnet, welches man beim nächsten Öffnen des Psion sofort sehen konnte. So war dann wenigstens noch der Hinweis auf den (vielleicht mittlerweile verpassten) Termin vorhanden. Beim 9300 gibt es das leider nicht.
Nach meiner Recherche und der Meinungen im Forum gibt es zurzeit leider kein Programm, dass diesen Mangel ausfüllt.

Das Umschalten der Profile klappt mit PowerProfiles ohne Probleme und so, wie ich es mir nach der Testphase vorgestellt habe. Ich lasse für die Arbeit das Profile immer anhand des Eintrages "Dienst" auf "Meeting leise" umschalten und habe so nicht das Problem, dass sich während der Arbeitszeit der Commi plötzlich lautstark meldet. Anschließend muss ich mich um die Umschaltung nicht kümmern, dass macht PowerProfiles ebenfalls ohne Probleme.
Genauso lasse ich den Commi auch nachts auf "Leise" schalten, damit man auch "mal" seine Ruhe hat ;-)).

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27.07.2005
Nach reiflicher Überlegung und dem Studium einschlägiger Foren (www.aikon.ch) habe ich mir heute im Nokia Service Center in Hannover ein Update der Firmware (von 4.53 auf 5.22) aufspielen lassen. Es hat weitestgehend alles problemlos geklappt. Nach einer kompletten Sicherung habe ich das 9300 ohne MMC-Card beim Service abgegeben und konnte es ca. eine Stunde später wieder abholen. Kontrolle der Firmwareversion und tatsächlich, 5.22 war drauf.
Anschließend Rückspielen der Sicherung und Commi einschalten und: Es läuft alles problemlos an. Alles? Leider nicht alles. Das bisher auf dem Commi verwendete Freewareprogramm Clock6 (eigentlich für den 92xx geschrieben) läuft leider nicht mehr. Auch eine Neuinstallation bringt Clock6 nicht zum Laufen. Schade, aber hier muss ich mir was überlegen.
Ansonsten treten (bisher) keine Bugs oder Probleme auf. Die erkennbaren Fehler (z.B. fehlerhafte Darstellung des Datums auf dem Arbeitsplatz) sind beseitigt.
PowerProfiles läuft ebenfalls nach dem Update sofort und ohne Probleme weiter. War ja deswegen interessant, weil es sich um eine registrierte Software handelt.
Das Branding (T-Mobile) ist nach dem Update nach wie vor vorhanden und auch der Sperrcode ist nicht zurück gesetzt. Daran hat das NSC Hannover also nichts geändert.

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29.07.2005
iDesk, ein super Programm, wird seit heute von mir genutzt. Es ist Macro5 vom Psion sehr ähnlich und könnte zum Schweizer Taschenmesser für den Commi werden. Absolutes Novum für jeden Comminutzer, da es sich um Freeware handelt. Sollte echt auf keinem Commi fehlen. Zum einen kann der Bildschirm mit Buttons übersichtlich gestaltet werden und dadurch häufig genutzte Programm, Dokumente oder URL's schnell angewählt werden:

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Außerdem hat man jederzeit sichtbar den verfügbaren oder verbrauchten Speicherplatz aller Laufwerke im Sichtfeld. Besonders die Speicherverwaltung (Taskliste, Speicherinfo und Speicher freigeben) sind nützliche Funktionen, die man im normalen Betriebssystem von Nokia nicht oder nur umständlich erreichen kann.

Da die vorliegenden Version 1.22 von iDesk Notizen noch nicht unterstützt, habe ich mir meine Notizen in Dokumente kopiert und dafür einen extra Ordner angelegt. So kann ich meine unterschiedlichen "Notizen" wieder problemlos abrufen.

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Ganz nebenbei ist auch ein Passwortmanager integriert, der bereits feste Vorlagen beinhaltet, aber auch über frei konfigurierbare Felder und Vorlagen verfügt.

Für einen schnellen Wechsel auf den eigentlichen Arbeitsplatz habe ich mir ebenfalls einen Button (Desk.app) angelegt. Wenn man weiß, wo diese Applikation liegt (hier im Systemordner), dann klappt es auch mit solchen Programmen.

Ein wirklich tolles Programm und das ganze auch noch als Freeware. Super.

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31.07.2005
Da ja Clock6 leider nicht mehr funkt, muss eine Alternative ran. Ich meine sie in dem Programm FSClock gefunden zu haben.

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Durch die Funktion "Bildschirmschoner" wird beim Öffnen bzw. Einschalten des Commi die Uhr in Fullscreenanzeige sichtbar und kann dadurch für den Nachttisch gut genutzt werden. Für mich als Brillenträger auf Reisen nicht uninteressant. Verwendet man dann noch einen entsprechenden Hintergrund, wird auch nicht gleich das ganze Zimmer beleuchtet. Eine gute Alternative für Clock6. Einzig, es ist keine Freeware, aber der Preis von 10,88 Euro über Symbianware ist meiner Meinung noch akzeptabel.

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07.10.2005
Irgendwann musste es ja mal passieren, heute war es bei mir der Fall und das im wahrsten Sinne des Wortes. Der Commi ist hart auf dem Boden der Tatsachen, sprich nackter Betonboden bei Ikea, aufgeschlagen. Gut 1 Meter und 50 Zentimeter betrug die reale Fallhöhe. Drei Einzelteile (Akkudeckel, Akku und Commi im offenen Zustand) lagen anschließend auf dem Boden und unser Herz hielt für einen Augenblick auf zu schlagen. Was hatte er sich dabei getan?

Also zunächst alles aufsammeln, ansehen, zusammen setzen und abwarten........

Der weiße Bildschirm kommt, dann die Nokiahände und der Bootbalken. Soweit also scheinbar alles noch i.O.
Während des Bootvorgangs haben wir Zeit uns das Gehäuse genauer nach Schäden anzusehen. Bis auf einem kleinen Kratzer auf der Oberschale scheint nichts verletzt. Beim Zuklappen wird dann aber deutlich, dass sich die Scharniere irgendwie leicht verzogen haben. Sie sind noch total fest, halten den Deckel auch unverändert zu, aber die Passgenauigkeit ist nicht mehr so gegeben. Der Deckel steht vorne leicht, ca. 1mm, über. O.K., kann man gut zum Öffnen nutzen, rutscht man nicht so leicht ab ;-))
Nach dem Booten erscheint der Arbeitsplatz. Die ersten "Gehversuche" in den Programmen bringen keine Abweichungen hervor. Kalender, Dokumente und Tabellen, alles scheint zu funktionieren.
Jetzt kommt das Telefonteil dran. Einschalten, PIN-Code-Eingabe, die Hände kommen, die Begrüßung läuft ab, Handyteil meldet Empfang. Wir rufen Freunde an und es klappt. Alles i.O.

Donnerwetter, er hat es technisch unbeschadet überlebt und die kleinen "Schönheitsmaken" sind nicht soooooo auffällig. Wir werden aber trotzdem darauf verzichten zu ergründen, wie oft und aus welcher Höhe der Commi fallen muss, bevor sich ein Schaden einstellt.

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10.11.2005
Ich suche ja nach wie vor ein Programm, welches mich vernünftig an Jahrestage und wichtige Termine erinnert und sich nicht nach rund 3 Minuten Benachrichtigung so verhält als wäre nichts passiert. Daher habe ich mich entschlossen PowerDates von SymbianWare auszuprobieren.

Der Vorteil bei PowerDates liegt u.a. darin, dass ich nicht alle Jahrestage/Termine neu eintragen muss. Über eine Importfunktion holt sich das Programm diese Einträge direkt aus dem Kalender bzw. aus den Kontakten. Wer den Geburtstag einer Person sowohl im Kalender als auch im Kontakt stehen hat, der wird sich dann über zwei gleiche Einträge wundern dürfen. Man kann aber unter PowerDates Veränderungen wie Löschen u.ä. vornehmen und diese werden dann auch direkt in den Kalender/Kontakt übernommen. So kann man dann auch mal aufräumen....

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Großer Vorteil bei PowerDates ist natürlich die auffallende Erinnerung. Gegenüber dem Commikalender erinnert PowerDates mittels Ton (kann abgeschaltet werden) und einem ausklappenden Fenster, welches man schlicht und einfach bestätigen muss. Natürlich auch mit einer Funktion einer erneuten Erinnerung nach Zeit. Dieses Fenster ist aber nicht einfach verschwunden, sondern bleibt stehen, auch wenn der Commi geöffnet, telefoniert oder sonst eine Taste betätigt wird.

Einziger Wehmutstropfen: PowerDates muss natürlich gestartet sein. Eine Tastenkombination für das "Schieben" in den Hintergrund gibt es nicht. Und sollte man so wie ich gelegentlich über iDesk alle laufenden Programme beenden, ist natürlich nichts mehr mit einer Erinnerung. Ich habe das dadurch gelöst, dass ich über die Profiländerungen, die ich täglich mittels PowerProfiles durchführen lasse mindestens einmal am Tag PowerDates automatisch starte. Damit habe ich mind. einmal am Tag PowerDates im Vordergrund, sehe schon einmal den nächsten Jahrestag und kann sicher sein, das ich PowerDates nicht aus Versehen für längere Zeit nicht laufen habe.

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17.11.2005

Ja, dieser Monat hat es mit den Änderungen und Ergänzungen zum Commi in sich.
Ich habe heute meine Freisprecheinrichtung erhalten. Es handelt sich dabei um das Bluetooth-Headset BT 800 von Jabra.

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Hauptsächlichster Grund für die Anschaffung war allerdings nicht das Freisprechen. Hä? Wie? Was soll das denn heißen?
Tja, das BT 800 verfügt über Vibration, alles klar? Nee? Na dann mal im Klartext.
Da das 9300 nicht über Vibrationsalarm verfügt, stellte sich schon die ganze Zeit die Frage, wie man durch entsprechende Erweiterungen dieses Manko ausfüllen kann. Leider sind entsprechende Akkus nicht zu erhalten und die Zusatzgeräte, die bei jedem ankommenden Ruf in der Nähe eines Handys von rund 5 Metern klingeln versprechen meist mehr als sie halten. Eine eindeutige Bindung des Vibrationsgerätes zum Handy wäre die Lösung. Diverse Recherchen im Netz haben mich dann zu der Lösung mit dem BT 800 geführt. Es ist mit dem 9300 kompatibel und neben einer Freisprecheinrichtung habe man dann den fehlenden Vibrationsalarm. Das ist doch was.

Sicher, der Anschaffungspreis von rund 100 Euro ist recht hoch gegenüber den kleinen Vibratoren für 5 bis 10 Euro. Aber man darf nicht vergessen, man hat die fürs Auto nötige Freisprecheinrichtung und das Ding läuft mit einem Akku.

Die Kopplung mit meinem Commi lief auch recht problemlos, wenn man mal davon absieht, dass entgegen der Reihenfolge in der Anleitung nicht zuerst das BT 800 eingeschaltet werden sollte und dann erst das Handy. Mag bei anderen Modellen ja klappen, bei mir ging es so nicht. Erst als ich zuerst das Handy auf Bluetooth und "Umgebung absuchen" gesetzt habe und danach erst das BT 800 auf den Paarungsmodus (klingt irgendwie interessant) gestellt habe, klappte auch die Kopplung fehlerfrei.
So ist es übrigens auch nach wie vor. Trotz erfolgreicher Autorisierung muss ich erst Bluetooth am 9300 aktivieren und danach erst das Headset einschalten, sonst ist nichts mit der Kopplung. Das darf man dann nicht vergessen, wenn sich der Abstand der beiden Geräte zueinander mal über die Reichweite hinaus vergrößert. Dann entkoppeln sich nämlich beide und eine automatische Verbindung ist dann nicht. Aber einmal aus- und einschalten des BT 800 und alles läuft wieder. Anders herum wäre es schlimmer...

Interessant finde ich beim BT 800, dass etliche Einstellungen (Sprache, Lautstärke, etc.) am Headset vorgenommen werden können, aber der PIN-Code für die Autorisierung nicht verändert werden kann. Mal sehen, wann es da zu den ersten wilden Kopplungen kommt.

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23.11.2005
Nach der ausgiebigen Testphase von DocumentsToGo habe ich mir heute den Freischaltecode besorgt. So kann ich auch weiterhin problemlos Word- und Excel-Dateien lesen und verändern ohne die Einschränkungen der eingebauten Commiprogramme. Nicht zuletzt auch weil die Konvertierung der Dateien entfällt. Worddokumente bzw. Exceltabellen werden einfach auf die MMC kopiert oder per Sync auf den Commi gespielt und können sofort bearbeitet werden. Das Öffnen klappt auch erstaunlich schnell und nur bei sehr wenigen Formatierungen bzw. Formeln gibt es Probleme. Im Regelfall klappt alles eins zu eins. Natürlich kann ich die Dateien dann auch ohne eine Umwandlung zurück auf dem PC spielen. So sollten eigentlich die Pragramme des Commi funktionieren, dann kann man auch von einer echten Kompatibilität sprechen.
DokumentsToGo wird zurzeit auch noch zum Vorzugspreis angeboten und der Dollarkurs macht es noch zusätzlich günstig.

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06.12.2005
Ich leiste mir ein weiteres Programm (RemoteS80) für den Commi, quasi zum Nikolaus. Damit kann ich den Commi direkt vom Laptop aus bedienen und Eingaben vornehmen. Auch hier war die Testphase kaufentscheidend. Zum einen musste ich sicherstellen, dass die Verbindung per Bluetooth auch wirklich fehlerfrei klappt, zum anderen wollte ich erfahren, wie "schnell" es sich damit arbeiten lässt.
RemoteS80 ersetzt nicht das Sync-Programm. Es dient einzig und allein der Bedienung. So kann man entweder auf dem Commi arbeiten und gleichzeitig am PC-Bildschirm anderen zeigen was abgeht. Oder man macht seine Eingaben am PC und bedient so quasi den Commi. Diese Art ist z.B. für Texteingaben, Datenbanken usw. sehr hilfreich.
So ganz nebenbei liefert das Programm auch die Möglichkeit von Screenshots und auch kleine Ablaufvideos können aufgezeichnet werden.

So langsam passe ich mir den Commi mit den nach und nach angeschafften Programmen an meine Bedürfnisse an. Schade das eigentlich selbstverständliche Programme bzw. Funktionen nicht von Nokia mitgeliefert werden. So fehlt mir z.B. noch die Möglichkeit Ablaufmakros programmieren zu können. So eine Funktion hat ja immerhin schon Excel und beim Psion war das auch ohne großen Aufwand möglich. Nokia scheint dies aber gänzlich vergessen zu haben. Immer wiederkehrende Abläufe muss ich daher immer noch manuell vollziehen, da es zurzeit auch noch keine Alternative gibt. Außer ich beschäftige mich mit OPL und programmiere was. Aber da fehlt mir leider die Zeit und die Gelegenheit.

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14.12.2005
Die Anschaffung von RemoteS80 hat sich schon doppelt gelohnt. Seit gestern nutze ich im Büro Win2k als Betriebssystem und kann nun über USB auch einen Bluetooth-Stick anschließen. Bisher hatte ich nur WinNT und das unterstützt bekanntlich USB nicht.
Durch den Stick und RemoteS80 habe ich nun auch in der Firma Verbindung zwischen PC und Commi und kann problemlos Eingaben machen. Filetransfer und ähnliches geht über die Bluetoothsoftware des Sticks, wenn auch ohne Anzeige der Systemdateien.
Natürlich könnte ich auch die PC-Suite von Nokia installieren und nutzen, aber was gehen den PC in der Firma meine privaten Daten an?!?!?!

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15.12.2005
Um auch Zugriff auf Laufwerk Z: zu erhalten, habe ich heute den Tipp von aikon.ch (FAQ) ausprobiert. Hat etwas gedauert bis die Änderungen in der Fileman.ini auch aktiv wurden. Zuerst musste ja mal eine Möglichkeit her auf die Verzeichnisse zugreifen zu können, ohne dazu den Filemanager zu nutzen. Ich habe mir dafür PowerFile von Symbianware in der Testphase (15 Tage) gezogen. Dann musste ich feststellen, das es einfacher ist die Fileman.ini zu löschen, neu anlegen zu lassen und dann erst zu verändern. Danach hatte ich dann auch die Anzeige von Z:\ im Dateimanager.
Jetzt überlege ich aber trotzdem PowerFile käuflich zu erwerben, denn dort gehören neben dem Zugriff auf Laufwerk Z: noch weitere nette Spielchen zum Lieferumfang. Und ich habe auch das Gefühl, der Zugriff auf die Daten erfolgt schneller. Kann aber auch ein subjektiver Eindruck sein.

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31.12.2005
Das Jahr neigt sich dem Ende zu und allerorts betätigt man sich im Jahresrückblick. Warum also nicht auch ich in Bezug auf den Commi?
Ich habe ihn nun bereits mehr als elf Monate in Gebrauch und möchte ihn nicht mehr missen. Wenn ich auch längst nicht so viel damit unternehme wie vielleicht die Profis von aikon.ch oder PDAnet.ch. Deren Unterstützung war mir in den letzten Monaten eine große Hilfe und trug nicht zuletzt auch zu dem guten Verhältnis zwischen dem Commi und mir bei.
Mit dem 9300 habe ich jetzt immer mein Telefon und meine Daten dabei und dann zur Hand wenn ich sie brauche. Der Datenabgleich mit dem PC klappt, die Verbindung mit dem Büro-PC ebenfalls. Im Auto funkt es mit der Freisprecheinrichtung und gibt somit auch keinen Ärger mit den Behörden.
Alles in allem bin ich sehr zufrieden, wenn auch das eine oder andere durchaus verbesserungswürdig ist. So wären zum Beispiel ein vernünftiges Word- und Excelprogramm gleich im Betriebssystem vorteilhaft. Eine mitgelieferte Datenbank wie unter Psion5MX wäre auch nicht schlecht. Und nicht zuletzt auch das Aufzeichnung von Macros fehlt mir noch. Aber wer ist schon perfekt und mittels dem passenden Nachkauf kommen wir der Sache immer näher.
Einen MDA hatte ich schon mal und war weniger begeistert. Ein Cassiopeia nutze ich nur noch als Navi-Gerät im Auto, das spricht für sich... Ich werde das Nokia 9300 jedenfalls so schnell nicht gegen was anders eintauschen.

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30.01.2006
Jetzt machen wir auch Nägel mit Köpfen was meine alten Psion angeht, ich habe ihn über ebay versteigert. Jetzt gibt es kein zurück mehr, er ist weg. Es fiel ein wenig schwer aber wenn ich mir so den Commi im Vergleich zum Psion ansehen, dann ist der Commi ein guter Ersatz.
Ich hatte meinen Psion ohnehin die letzten Monate nur noch zur Sicherheit aufbewahrt, ihn aber nicht mehr genutzt. Da der Commi alle meine Anforderungen bisher zu meiner Zufriedenheit erfüllt hat, blieb nur noch die Überlegung, was mache ich mit dem Psion. Es gibt Gott sei Dank noch genug Interessenten, die ihn gebrauchen können und somit ging er per ebay an einen neuen Besitzer.

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02.03.2007
Nun nutze ich den Communicator schon einige Zeit und bin mehr als zufrieden damit. Die Kalendereinträge verwalte ich zusätzlich noch in handischer Form auf einem normalen Papierkalender, somit habe ich immer eine schnelle und unkomplizierte Übersicht und gleichzeitig die automatische Überwachung aller Termine.

Auf Reisen sichert das 9300 trotz der geringen Größe schnellen und unkomplizierten Zugriff aufs Internet und auf eMails. Im Hotel nutzte ich ihn als Uhr und zuverlässigen Wecker. Und natürlich kann man damit auch telefonieren ;-))

Um den Commi auf einer Bahnfahrt auch zum Abspielen von MP3s zu verwenden, dann bräuchte ich nicht noch einen extra MP3-Player mitnehmen, habe ich ihm heute eine neue MMC-Karte mit 2GB Platz gegönnt.

MMC.jpg (17582 Byte)         MMC2.jpg (19512 Byte)

Zu meiner Verwunderung erkannte der Commi die Karte sofort und auch mit der Größe gab es keinerlei Probleme. Ich musste nur noch die Daten von der ursprünglich 128MB-Karte auf die 2GB-Karte kopieren und schon konnte es weitergehen. Jetzt habe ich ausreichend Platz für Hörbücher, Sounddaten und Lieder.

Als Abspielprogramm nutze ich entweder den an Bord befindlichen RealPlayer oder den OggPlay von Leif H. Wilden. Beides läuft problemlos und unterscheidet sich nur in der Bedienung bzw. in den abspielbaren Formaten.

Um das auch stereo nutzen zu können, warte ich noch auf den Headset-Adapter AD46, den ich bei ebay ersteigert habe. Dieser Adapter ermöglicht das Anschließen eines normalen Headsets mit 3,5mm Klinkenstecker. Sobald mir der vorliegt, werde ich weiter berichten.

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Links zum Nokia 9300

Wer schon mal was Lesen möchte,
hier gibt es gezippt (3,3MB)
die Anleitung zum 9300 in deutsch.

Und hier in englisch, (gezippt 4,05MB)
soll ja Menschen geben,
die das auch mal lesen möchten.

Eine wirklich gut gemachte Seite mit sehr vielen Infos rund um den Commi 9500 und 9300.

aikon.png (22503 Byte)

Ebenfalls sehr gute und informative Seiten.
Außerdem einige Beispieltabelle zum Download

pdanet.jpg (4898 Byte)

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